| Neuigkeiten in Windows 7 für das Unternehmensumfeld |
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Wolfgang Ladebeck Seit dem Erscheinen von Windows XP im September 2001 gab es für Clients im Unternehmensumfeld keine wirklich brauchbare Alternative für Desktop und Notebook. Microsofts Nachfolger Vista war auf dem Markt, aufgrund seiner Ansprüche an Ressourcen und Umgewöhnung, beim Benutzer kein Erfolg beschieden. Allenfalls als „Add-on“ auf neuen PCs wurde Vista toleriert, da es bereits vorab installiert war.
Nach acht Jahren, ohne Ablösung, ist nun Windows 7 auf dem Markt erschienen und hat bereits vor dem „final release“ für beachtliches Interesse gesorgt. Die Testversion wurde alleine acht Millionen Mal weltweit heruntergeladen. Was bringt nun Windows 7 im Einsatz für Verbesserungen mit sich?
Im Unternehmensumfeld gewinnt Windows 7 hauptsächlich durch seine verbesserten Sicherheitsfeatures: Bitlocker / Bitlocker to go, AppLocker, Zuverlässigkeitsüberwachung, Ausführung von Programmen mit niedrigeren Rechten, verbesserte Firewallrichtlinien. Im Zusammenspiel mit Windows 2008 R2 sind alle diese Funktionen verfügbar und per Gruppenrichtline konfigurierbar.
Im Einzelnen: Diebstahl oder Abhandenkommen von Notebooks, wie auch das Verlieren von USB-Sticks Stellt nun kein Sicherheitsrisiko mehr dar. Applocker stellt dem Administrator eines Netzwerkes ein zuverlässiges Tool zur Verfügung, nicht zulässige Anwendungen vom Netzwerk zu verbannen. Die vielen kleinen Programme, die auf Ihr Netzwerk von mitgebrachten CDs o.ä. gelangten, werden in Zukunft kein Ärgernis mehr darstellen, da erlaubte Programme durch einen eindeutigen hash-Wert identifizierbar sind. Durch diese „whitelist“ nützt ein Umbenennen von Programmen dem Anwender nun nichts mehr. Die Zuverlässigkeitsüberwachung in Windows 7 hilft dabei, eventuelle Fehler in Hard- und Software der Clients zu ermitteln. Diese lässt sich als Report direkt vom Administratorenarbeitsplatz ausführen. Die Windows 7 Clients ermöglichen Anwendern die Ausführung von kleineren Verwaltungstasks (z.B. Öffnen der Systemsteuerung/ Konfiguration der Bildschirmauflösung, neues Beziehen einer neuen IP-Adresse) ohne administrative Berechtigungen. Was unter Windows Vista als „UAC“ (User Account Control) mit fortwärendem Wegklicken von Abfragen ein stetes Ärgernis war, ist unter Windows 7 stark verbessert und benutzbarer gemacht worden. Die seit Windows XP mit Servicepack 1 eingeführte Firewall lässt sich unter Windows 7 in Verbindung mit Windows Server 2008 R2 vollständig per Gruppenrichtlinien oder per Powershell administrieren.
Zum Beispiel: Arbeit in der Domäne / Firewall deaktiviert - Arbeit außerhalb des Firmennetzwerkes / Firewall mit bestimmten Regelsatz aktiviert. Wie kommen nun die Clients zu einem gut geplanten Windows 7 Rollout? Wie stellt man fest, ob die vorhandenen PCs upgradefähig sind und welche vielleicht noch ein Hardwareupgrade benötigen?Dazu hat sich Microsoft ein Tool einfallen lassen: Das Microsoft Assessment and Planning Toolkit (MAP 4.0). Dieses liefert die nötigten Reports für einen schnellen Überblick über die jeweilige Umgebung und ob Investitionen in die Infrastruktur vor dem Rollout notwendig sind.
Wie kommt nun das neue Betriebssystem auf die Clients? Windows 7 beherrscht als erstes Clientbetriebssystem den Boot von einer „virtual harddisk“ (VHD). |



